Das große Finale der Saison.
FreiBow. Messe Offenburg.
Saison 2026: drei Kategorien, drei Turnierbäume, drei True Master. Drei weitere folgen 2027.
Die Championship fällt nicht vom Himmel. Sie ist das Ende eines Weges, der ein ganzes Jahr dauert — und der in jeder Arena beginnt, in der geschossen wird.
Im Saisonturnier — je nach Ausschreibung sechs, zwölf oder mehr Monate — schießt jeder Teilnehmer zwischen 22 und 44 Wertungsstationen seiner Kategorie: je 44 bei Fun Legend und Hunter Legend (Legend 1 + Legend 2), je 22 bei Hunter Dynamic, Hunter Pro, Sport Dynamic und Sport Pro. Jede Kategorie ist eine eigene Disziplin — Fun Legend die Entertainment-Version mit lustigen Objekten, Hunter Legend turnierähnliche 3D-Parcours-Situationen mit einer Würze an Trickshots, Hunter Pro ausschließlich ernste Pro-Hunter-Schüsse, Sport Dynamic der kleine bewegte Laserpunkt in verschiedenen Bewegungsarten, Sport Pro olympisch geprägte Disziplinen wie Entfernungsmessung.
Jede Station darf beliebig oft wiederholt werden; für die Jahresrangliste zählt am Ende nur das beste Ergebnis. Wer eine Station so lange schießt, bis sie sitzt, wird belohnt. Das Saisonturnier hat seinen eigenen Pokal.
Für die Championship gilt eine andere Rechnung. Der TrueMaster misst nicht die Bestleistung, sondern den Querschnitt: Eine Station fließt erst dann in die Wertung ein, wenn sie mindestens sieben Mal abgeschlossen wurde.
Ein Glückstreffer verschwindet in diesem Mittelwert, eine schlechte Runde ebenso. Was übrig bleibt, ist das tatsächliche Können über Monate. Diese Wertung lässt sich nicht mit einem einzigen guten Versuch erspielen.
Aus der TrueMaster-Wertung entsteht die Liste, nach der eingeladen wird. Drei Dinge müssen zusammenkommen: ein zertifizierter Account mit vollständigem Namen, gültige Saisonergebnisse und die Einstellung „ACTIVE in Tournement“ im eigenen Profil.
Wer nicht bestätigt ist oder nicht antreten kann, wird von der Liste genommen — der Nächste rückt nach. Erst wenn diese Bereinigung abgeschlossen ist, wird die Setzliste final registriert.
In Offenburg steht eine einzige Finalarena: die große ArcheryTime-Wand, 350–420 cm breit und 200–240 cm hoch, bei sieben Metern Schussdistanz. Dieselbe Wand, dieselbe Distanz, für jeden. Gesetzt wird nach der TrueMaster-Wertung — die obere Hälfte trifft auf die untere.
Gespielt werden reguläre ArcheryTime-Runden — beide Schützen schießen exakt dieselben Objekte in derselben Reihenfolge, anders als in der Saison. Wie viele Runden ein Duell umfasst, richtet sich nach der Feldgröße: Best of Three bei kleinen Feldern, zwei Level mit addierten Punkten bei mittleren, ein Level bei großen. Der Modus wird vor Turnierbeginn bekannt gegeben.
Gearbeitet wird mit drei Kennzahlen: Prozent, Zeit und Punkte. Aus fünf Pfeilen entsteht der Prozent-Durchschnitt, er wird mit zehn multipliziert. In den Kategorien mit Zeitnahme wird die benötigte Zeit anschließend abgezogen — sie bleibt damit bewusst ein kleiner Faktor: die Genauigkeit entscheidet, aber die Uhr würzt diese Art des Sports.
In den Hunter-Kategorien zählt die Zeit bei Treffern nicht: fünf Schuss, Ø Trefferprozent × 10. Nur ein vollständiger Fehlschuss kostet einen kleinen Zeitabzug — genau die Zeit, die für diesen Schuss gebraucht wurde. Einzige Ausnahme ist Hunter Dynamic, dort wird regulär mit Zeit gearbeitet.
Für jedes Level der Saison gibt es eine Trainingsversion: feste Reihenfolge, stets identische Flugbahnen, eigene Wertung ohne Online-Highscore. Damit ist jedes Turnierlevel für beide Seiten eines Duells gleichermaßen trainierbar — wer als Zweiter an die Linie geht, hat durch Zusehen keinen Vorteil. Alle Wertungsstationen sind über Monate öffentlich bekannt; verborgene Inhalte gibt es nicht.
Die Qualifikation erfolgt über die TrueMaster-Wertung. Nur die Besten erreichen das Finale.
Unser Regelwerk regelt Wertung, Setzliste und Fair Play — verbindlich für alle.
28.–29. November 2026 · Messe Offenburg / FreiBow